
Der letzte Beitrag zu meiner Rolle als Anlaufstelle für Mitarbeitende im externen Mandat für Unternehmen hat Interesse ausgelöst.
Hier ein kurzer, datenbasierter Einblick*, welche Themenschwerpunkte Mitarbeitende zur externen Vertrauensperson / Anlaufstelle für Mitarbeitende führt:
35 % Berufliche Belastung & zwischenmenschliche Themen im beruflichen Kontext
25 % Stress / Erschöpfung / mentale Gesundheit
15 % Entscheidungsfindung & Neuorientierung
10 % Kommunikation & schwierige Gespräche
8 % Selbstführung & Klarheit
5 % Sinn & persönliche Entwicklung
2 % andere Themen
* Datenauswertung rückblickend auf die vergangenen 5 Geschäftsjahre der Meier-Bieri GmbH / über alle Mandate
Was bedeutet das konkret?
- Die meisten Themen entstehen im Arbeitskontext, sind aber selten fachlicher Natur.
- Es gibt eine Vielzahl an Themen für die es intern keine adäquate Anlaufstelle gibt.
- Mitarbeitende suchen nicht primär Lösungen, sondern jemanden, der*die ihnen Gehör schenkt und die Situation neutral einordnen kann.
Meine wichtigste Erkenntnis
Die meisten Mitarbeitenden sprechen Probleme nicht zu früh, sondern zu spät an. In dieser Zeit passiert etwas Entscheidendes. Das Problem wird in der Regel nicht kleiner, vielmehr wird es immer grösser und belastender. Insbesondere bei Stress, Erschöpfungssymptomen und mentalen Dysbalancen geht so entscheidende Zeit verloren, in der durch minimale Intervention schnell eine stabilisierende Wirkung erzielt werden könnte.
Genau deshalb reicht es nicht, nur Hierarchien und Funktionen zu haben.
Die Frage ist nicht, was Mitarbeitende beschäftigt und ob sie belastet sind, sondern wo sie sich mit ihren persönlichen Themen melden können.
Interessieren Sie sich für das Format externe Anlaufstelle / Vertrauensperson für Mitarbeitende?
Gerne beantworte ich Ihre offenen Fragen dazu.